Antragsmanager

BayernID

Die BayernID eröffnet den Bürgern die Möglichkeit, die Online-Formulare von Kommunen und staatlichen Behörden zu nutzen und z.B. Anträge direkt an die zuständige Stelle zur weiteren Bearbeitung weiterzuleiten. Weitergehende Informationen zur Registrierung und zur Nutzung sind im Bayernportal (siehe https://www.buergerserviceportal.de/bayern/freistaat) zu finden.

Die Registrierung mit einem Ausweis (neuer Personalausweis) ermöglicht es, auch Formulare mit Schriftformerfordernis online und rechtsverbindlich einzureichen.

Die BayernID enthält auch ein Postfach für den Bürger, in dem zum einen eine Kopie des gestellten Antrag abgelegt werden kann und der zum anderen für die Kommunikation mit dem Bürger bis hin zur Übermittlung eines Bescheides (Zustimmung des Bürgers vorausgesetzt) genutzt werden kann.

 

Kopplung Antragsmanager – BayernPortal

Ausgangspunkt ist das BayernPortal mit der Beschreibung staatlicher und kommunaler Dienstleistungen. In diesen Beschreibungen werden alle Onlineservices und Formulare verlinkt. Mit dem Aufruf des Antrags muss sich der Bürger über seine BayernID authentifizieren. Die Daten des Bürgers (Name, Anschrift) und der zuständigen Behörde werden automatisch in das Formular übernommen und müssen nicht erfasst werden. Gleichzeitig erhält der Antrag das Layout (z.B. Wappen) der zuständigen Behörde.




Antragsmanager Im Bayernportal

Mit dem Einreichen des Antrages wird eine Kopie im BayernID-Postfach des Antragstellers eingestellt und im Standardfall per E-Mail (S/Mime) eine sichere und vertrauliche Übermittlung an die zuständige Behörde bzw. deren Organisationseinheit durchgeführt.

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Die Daten Ihrer Behörde (u.a. Organisationseinheiten und deren Funktionspostfächer) können Sie im Redaktionssystem für Verwaltungsinformationen Redaktionssystem für Verwaltungsinformationen pflegen. Zusätzlich können Sie dort festlegen, welche Organisationseinheit anstelle der allgemeinen Poststelle verschiedene Anträge und Anfragen erhalten soll.

Für den Zugang zum Redaktionssystem wenden Sie sich hierzu bitte an den zuständigen Redakteur in Ihrer Behörde.

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Sichere Kommunikation zwischen Antragsteller und Behörde

Für die sichere und vertrauliche Kommunikation zwischen dem Antragsteller und dem Antragsmanager kommt die im Internet übliche SSL-Verschlüsselung zum Einsatz.

Zwischen dem Antragsmanager mit seiner E-Mail Komponente und der Behörde / Kommune wird das S/MIME Verfahren zur Verschlüsselung und Signatur von E-Mails eingesetzt. Hierfür ist es erforderlich, dass die Behörde / Kommune ein Zertifikat der bayerischen Verwaltungs-PKI besitzt. Dieses wird im Normalfall auf ein Funktionspostfach (z.B. Poststelle) ausgestellt und kann auch für die Kommunikation mit anderen Behörden genutzt werden. Bei größeren Behörden und Kommunen empfiehlt es sich, in den einzelnen Organisationseinheiten vorhandene Funktionspostfächer mit Zertifikaten auszustatten, so dass die eingehenden E-Mails ohne Umwege zugestellt, entschlüsselt und bearbeitet werden können.

Ein Zertifikat der Verwaltungs-PKI wird bei einer Registrierungsstelle beantragt, diese findet sich in nahezu jeder Behörde und wird für kreisangehörige Kommunen vom Landratsamt bereitgestellt.

Näheres zum gesamten Verfahren finden Sie auf den Seiten der Verwaltungs-PKI unter (https://www.pki.bayern.de/)